Samstag, 20. August 2022

 

Feuer Landwirtschaftliches Anwesen mittel


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Einsatzort Details

Schessinghausen, In der Blankenau
Datum 21.11.2021
Alarmierungszeit 06:31 Uhr
Alarmierungsart DME + Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Leeseringen
  • TLF 8/18
  • TSF
  • MTF
Feuerwehr Estorf
    Feuerwehr Landesbergen
      Feuerwehr Schessinghausen
        Feuerwehr Husum
          Feuerwehr Groß Varlingen
            Feuerwehr Bolsehle
              Feuerwehr Brokeloh
                Feuerwehr Nendorf-Frestorf
                  Feuerwehr Nienburg
                    ELO SG Mittelweser
                      Feuerwehr Langendamm
                        Verpflegungstrupp Wietzen
                          Rettungsdienst
                            Polizei
                              FTZ Landkreis Nienburg
                                Feuerwehr Anemolter
                                  Feuerwehr Schinna
                                    Logistikgruppe SG Mittelweser
                                      Fahrzeugaufgebot   TLF 8/18  TSF  MTF
                                      Brandeinsatz

                                      Einsatzbericht

                                      Scheune komplett nieder gebrannt

                                      Über 200 Einsatzkräfte den gesamten Sonntag im Einsatz

                                      (Schessinghausen) Ein ausgedehnter Scheunenbrand ereignete sich in den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet eine etwa 20x40 Meter große Scheune eines landwirtschaftlichen Betriebs gegen 6:30 Uhr in Brand. In dieser waren hunderte Quaderballen eingelagert, die neben mehreren landwirtschaftlichen Maschinen, die ebenfalls in bzw. vor der Halle standen, ein Raub der Flammen wurden. Mit dem Alarmstichwort „Feuer landwirtschaftliches Anwesen mittel“ wurden zunächst die Wehren Schesssinghausen, Husum, Groß Varlingen, Bolsehle, Leeseringen, Langendamm und Nienburg sowie die ELO der SG Mittelweser alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein großer Feuerschein zu sehen. Vor Ort galt es zunächst, eine Brandausbreitung auf einen in unmittelbarer Nähe stehenden Stall, in dem sich neben weiteren Strohballen auch eine Großzahl von Kühen befanden, zu verhindern. Dies gelang durch eine umgehend errichtete Riegelstellung. Probleme bereitete zunächst die Wasserversorgung an der Einsatzstelle, da sehr große Mengen an Löschwasser benötigt wurden. Diese wurden zunächst im Pendelverkehr durch mehrere wasserführende Fahrzeuge an die Einsatzstelle gebracht. Hierzu wurde die Wehr Landesbergen nachalarmiert. Da im weiteren Verlauf Schlauchleitungen über mehrere Kilometer zum Brandort gelegt werden mussten, kam auch der mit 2000m B-Schlauch bestückte Gerätewagen-Logistik der Feuerwehr Steimbke zum Einsatz. Das brennende Stroh musste dann aus der Scheune auf benachbarte Freiflächen verbracht werden, um es dort weiter ablöschen zu können. Hierfür wurde das THW mit einem Bagger sowie zwei Radladern hinzugezogen. Diese arbeiten zogen sich den ganzen Tag bis tief in die Nacht hin, weswegen am Nachmittag weitere Feuerwehren (Estorf, Brokeloh, Nendorf-Frestorf, Anemolter, Schinna) alarmiert werden mussten, um die bereits seit den frühen Morgenstunden im Einsatz befindlichen Kräfte abzulösen. Die FTZ war ebenfalls mit zwei Mitarbeitern vor Ort, um frisches Schlauchmaterial, zahlreiche Atemschutzgeräte sowie Kraftstoff für die Fahrzeuge zu bringen. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort. Frische Einsatzkleidung für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger kam von der Logistikgruppe der Feuerwehr Müsleringen-Diethe. Insgesamt waren bei diesem Großeinsatz mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt. Die Versorgung mit Getränken und einem Frühstück wurde durch den Verpflegungszug aus Wietzen durchgeführt. Die Löscharbeiten werden sich noch bis tief in die Nacht hinziehen. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. In den Abendstunden kam es dann noch zu einer schönen Geste eines Restaurantbesuchers. Direk Dervis, der am Abend als Gast im Schesssinghäuser „Vier Jahreszeiten“ war, war von der für ihn nicht selbstverständlichen Hilfsbereitschaft der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte derart begeistert, dass er etwa 100 frisch gebackene Pizzen für die erschöpften Einsatzkräfte spendete, welche natürlich dankend angenommen wurden.

                                      Text: Jan Habermann, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

                                      Fotos: Marc Henkel, Kreisfeuerwehrpressesprecher

                                       

                                      sonstige Informationen

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