Mittwoch, 28. Oktober 2020

 

Christopher Schnepel neuer stellvertretender Jugendwart

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Leeseringen

Leeseringen 20200118 JHVJF 1

Die Jugendfeuerwehr Leeseringen blickte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung auf das letzte Jahr zurück. Jugendwartin Astrid Ewert berichtete von den Diensten und Veranstaltungen, die die Jugendlichen erlebt hatten. Los ging es wie in jedem Jahr mit den Vorbereitungen auf die Fußballturniere der Jugendfeuerwehren in Landesbergen und Steimbke. Neben interessanten Diensten wie einer Feuerlöscher-Ausbildung oder einem Besuch bei der benachbarten Schwerpunktfeuerwehr Nienburg stand das Üben für die Jugendfeuerwehrwettbewerbe auf Kreis- und Gemeindeebene im Fokus. Bei alledem kam der Spaß nicht zu kurz, immer wieder wurden auch Dienste abseits vom Thema Feuerwehr durchgeführt, wie beispielsweise das gemeinsame zubereiten und anschließende verspeisen von Pizza im Steinofen von Betreuer Stefan Menze. Am Umwelttag der Gemeinde nahm die Jugendfeuerwehr ebenso teil wie am Drei-Dörfer Fest. Jahreshighlight war das Kreiszeltlager in Hoya. Leider konnten aus verschiedenen Gründen nur vier Jugendliche aus Leeseringen daran teilnehmen. Um trotzdem bei den Sportwettbewerben im Lager mitmachen zu können, wurde kurzerhand eine Kooperation mit der befreundeten Jugendfeuerwehr Wendenborstel gebildet, die ebenfalls mit wenigen Jugendlichen angereist war. So wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Man teilte sich sogar die Zelte und erlebte dadurch 10 schöne Tage, die den Zusammenhalt und die Freundschaft der beiden Jugendfeuerwehren sicherlich gestärkt hat. Im zweiten Halbjahr nahmen die Jugendlichen dann noch an verschiedenen Veranstaltungen wie dem Jubiläum der Jugendfeuerwehr Rodewald und dem Nachtmarsch der Samtgemeindejugendfeuerwehr Mittelweser teil.

Der zuletzt schwache Mitgliederbestand hat sich im Jahr 2019 leider nicht verbessert, bedauert die Jugendwartin. Zwar habe man vier Neuzugänge verzeichnen können, allerdings sind auch vier Abgänge gewesen, was die Gesamtstärke konstant bei 10 Jugendlichen bleiben lässt. Zufrieden berichtete sie aber, dass die aus Altersgründen ausgeschiedenen Sophie Thieheuer und Pia Wente der Feuerwehr weiter in der Einsatzabteilung erhalten bleiben. Beide unterstützen zudem die Jugendabteilungen der Wehr künftig als Betreuer, Sophie Thieheuer in der Kinderfeuerwehr, Pia Wente in der Jugendfeuerwehr. Für das kommende Jahr wünscht Astrid Ewert sich, das sich weitere Jugendliche aus dem Dorf finden, die der Jugendfeuerwehr beitreten wollen.

Aus den obligatorischen Wahlen ging Jannik Schöning als neuer Jugendsprecher hervor. Jannik Menze ist sein neuer Stellvertreter. Kassenwart wurde Lion Drube, Schriftführerin Leenke Menze und Kassenprüfer Paul Martens und Annika Langner.

Auch in Reihen der Betreuer gibt es eine Änderung. Christian Möhle gab sein Amt des stellvertretenden Jugendwartes umzugsbedingt an Christopher Schnepel weiter. Astrid Ewert dankte ihm für seine gute Arbeit und die investierte Zeit für die Jugendfeuerwehr.

Für die beste Dienstbeteiligung erhielten Jannik und Leenke Menze ein kleines Präsent.

Kinderfeuerwehrwartin Sandra Winkler konnte vom Jahr 2019 aus Ihrer Abteilung nur positives berichten. Die 21 Kinder erleben bei den im 14-tägigen Rhythmus stattfindenden Diensten allerhand Interessantes. Im vergangenen Jahr zählten der Besuch der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der Nachmittag bei der Polizei Nienburg ebenso zu den besonderen Diensten wie die gemeinsame Fahrt aller Kinderfeuerwehren der Samtgemeinde in den Potts Park. Das absolute Highlight war allerdings die Samtgemeindeweit erstmalige Flämmchen-Abnahme, die von der Leeseringer Kinderfeuerwehr im Dorfgemeinschaftshaus ausgerichtet wurde. Über 100 Kinder der Samtgemeinde Mittelweser konnte an diesem Tag die erste Auszeichnung in ihrer noch jungen Feuerwehrkarriere entgegen nehmen. Den Brandfloh, die höchste Auszeichnung in der Kinderfeuerwehrzeit, erreichten im Laufe des Jahres drei Kinder.

Die Anwesenden Gäste Jens Beckmeyer (Samtgemeindebürgermeister), Arnold Schröder  (Gemeindejugendfeuerwehrwart), Mario Hotze (Kreisjugendfeuerwehrwart) und Helmut List (stv. Bürgermeister der Gemeinde Estorf) machten den Jugendlichen Mut, um die mitgliederschwache Zeit zu überstehen. Nach jedem Tal geht es auch wieder Berg auf, so der einhellige Tenor. Die Jugendlichen sollen Freunden und Bekannten zeigen und berichten, wie viel Spaß die Jugendfeuerwehrdienste machen. Zudem solle man stolz darauf sein, da man sich in der Jugendfeuerwehr im Gegensatz zu Mitgliedschaften beispielsweise in Sportvereinen darauf vorbereitet, später etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun, so Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer.

 

Text & Fotos: Jan Habermann, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

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