Donnerstag, 28. Mai 2020

Feuerwehren proben Gefahrgutlage für den Ernstfall

Am Donnerstagabend rückten die Gefahrgutzüge Süd und Mitte des Landkreises Nienburg gemeinsam mit dem ABC-Zug, der technischen Einsatzleitung (TEL) und den Kräften der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Landesbergen und Hoya zu einer Großübung im Landesberger Kraftwerk aus. Vor Ort erwartete die zuerst eintreffende Wehr aus Landesbergen eine komplexe Lage, bei der es neben der Menschenrettung und Brandbekämpfung auch den Umgang mit austretenden gefährlichen Gütern zu bewältigen galt.

Daher wurden großräumige Absperr- und Absicherungsmaßnahmen notwendig, bevor die hinzu alarmierten Gefahrgutzüge schließlich unter schwerem Atemschutz und mit Chemikalienschutzanzügen bis zur Schadensstelle vordringen konnten, um die Patienten mit technischem Gerät zu befreien und sie schließlich nach der Dekontamination an die Kräfte des Rettungsdienstes zu übergeben. Die Einsatzleitung oblag dabei dem Landesberger Ortsbrandmeister Lars Engelke, der gemeinsam mit dem Personal der Fachzüge die Schadenslage strukturiert abarbeiten konnte. Während der gesamten Übungslage standen die Johanniter mit fünf Fahrzeugen und einem Einsatzzelt zur Absicherung der eingesetzten Kräfte auf dem Kraftwerksgelände bereit, sie mussten jedoch glücklicherweise nicht tätig werden und lediglich die „verunglückten“ Dummys aus dem Schadensbereich übernehmen. Nachdem das Feuer gelöscht, die Messarbeiten beendet und die vermissten Personen gerettet worden waren, ließ die Einsatzleitung schließlich das Übungsende verlauten, sodass die Feuerwehren wieder den Heimweg antreten konnten.

Quelle: Nils Raake, Gemeindefeuerwehrpressewart der Samtgemeinde Mittelweser

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