Sonntag, 04. Oktober 2026

 

Feuer in Industriebetrieb


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Einsatzort Details

Zum Finkenberg, Estorf
Datum 30.06.2006
Alarmierungszeit 18:00 Uhr
Alarmierungsart DME + Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Leeseringen
  • TLF 8/18
  • TSF
Feuerwehr Estorf
    Feuerwehr Landesbergen
      Feuerwehr Schessinghausen
        Feuerwehr Husum
          Feuerwehr Groß Varlingen
            Feuerwehr Bolsehle
              Feuerwehr Brokeloh
                Feuerwehr Leese
                  Feuerwehr Stolzenau
                    Feuerwehr Nendorf-Frestorf
                      Feuerwehr Nienburg
                        ELO SG Mittelweser
                          Feuerwehr Liebenau
                            Technische Einsatzleitung Landkreis Nienburg (TEL)
                              ABC - Zug
                                Verpflegungstrupp Wietzen
                                  Rettungsdienst
                                    Polizei
                                      Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg Süd
                                        Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg
                                          Fahrzeugaufgebot   TLF 8/18  TSF
                                          Brandeinsatz

                                          Einsatzbericht

                                          Über 250 Löschkräfte bekommen stundenlang Feuer nicht unter Kontrolle - Messtrupps aus mehreren Landkreisen im Einsatz

                                          Während Deutschland im Viertelfinale gegen Argentinien mitfieberte, kämpften weit über 250 freiwillige Löschkräfte gegen ein Feuerinferno im Landkreis Nienburg. Gegen 18 Uhr war in einer Kunststofffirma in Estorf nahe Landesbergen an der Weser ein Feuer ausgebrochen. Eine tiefschwarze Rauchwolke zog über den Abendhimmel und war selbst aus 40 Kilometern Entfernung sichtbar. Die Leitstelle löste Großalarm aus. Doch die Mannschaften hatten kaum eine Chance gegen den Großbrand. Das 50x70 Meter große Fabrikgebäude stürzte bereits innerhalb der ersten Stunde in sich zusammen.

                                          Bedingt durch die brennenden Kunststoffteile aus der Fabrikation wurden giftige Dämpfe freigesetzt. Die Feuerwehr setzte mehrere Messtrupps ein, die im Umkreis der Firma einen erhöhten Salzsäuregehalt in der Luft feststellten. Da der Rauch durch den Wind sehr weit getragen wurde, mussten am Abend auch die Feuerwehren aus dem Landkreis Diepholz alarmiert werden, um auch dort die Schadstoffkonzentrationen festzustellen. Anwohner wurden über Rundfunk gewarnt und gebeten, Türen und Fenster zu schließen.

                                          Die Polizei riegelte die Umgebung der Brandstelle weiträumig ab. Da die Löschmannschaften kaum an die Brandherde in den Trümmern vordringen konnten, wurden Bagger eingesetzt, um die zerschmolzenen Wände der Halle auseinander zu ziehen. Die Löscharbeiten werden noch die ganze Nacht andauern. Der Schaden wird in die Millionen gehen. Die Polizei wird erst zum Abschluss der Löscharbeiten die genauen Ermittlungen aufnehmen können. Angaben über mögliche Verletzte gibt es zur Stunde nicht.

                                          Quelle: www.nonstopnews.de, News-Nr.: 3820

                                           

                                          http://www.nonstopnews.de/galerie/3820

                                           

                                          sonstige Informationen

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