Samstag, 03. Oktober 2026

 

Brennt Müll in Lagerhalle


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Einsatzort Details

Mülldeponie Krähe
Datum 27.02.2009
Alarmierungszeit 06:30 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Leeseringen
  • TLF 8/18
Feuerwehr Nienburg
    Feuerwehr Langendamm
      Feuerwehr Erichshagen
        Feuerwehr Holtorf
          Feuerwehr Linsburg
            Fahrzeugaufgebot   TLF 8/18
            Brandeinsatz

            Einsatzbericht

            Großbrand in Halle der Mülldeponie

            Über 100 Feuerwehrleute im Einsatz

            Nienburg. Am Freitagmorgen um 5:28 Uhr wurde die Feuerwehr Erichshagen-Wölpe zu einem Gebäudebrand auf der Nienburger Mülldeponie alarmiert. Als der erste Streifenwagen der  Polizei Nienburg eintraf wurde festgestellt das 500 m³ Sperrmüll unter einem Schleppdach in voller Ausdehnung brannten. Nach dieser Rückmeldung wurden die Ortsfeuerwehren Nienburg, Holtorf und Langendamm nachalarmiert um eine vernünftige Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Wasserführenden Fahrzeuge der Feuerwehren mussten im Pendelverkehr das Wasser vom Ortseingang Erichshagen zur Mülldeponie transportieren, da auf dem Gelände der Deponie  keine Möglichkeiten zur Wasserentnahme zu Verfügung standen. Die Örtliche Einsatzleitung (ELO) übernahm die Einsatzkoordination an der Einsatzstelle. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass die angeforderten Tanklöschfahrzeuge nicht ausreichten. Zusätzlich wurden aus den Nachbargemeinden die Feuerwehren Linsburg, Lichtenhorst und Leeseringen alarmiert um genug Löschwasser an die Einsatzstelle befördern zu können. Das Ablöschen des Müllberges stellt sich als sehr schwierig heraus, da durch die große Hitze und die Rauchentwicklung das Schleppdach stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und eine Einsturzgefahr nicht auszuschließen gewesen ist. Der Müll wurde später mit Hilfe von Baggern auseinander gezogen und jede  Baggerschaufel wurde einzeln abgelöscht und mit Hilfe von Wärmebildkameras kontrolliert um eine weitere Ausbreitung auf der Deponie zu vermeiden. Der ABC-Zug hat ständig Messungen der Umgebungsluft durchgeführt um eine Gefahr für die Bevölkerung auszuschließen. Der Einsatz dauerte bis ca. 11:30 Uhr an bis die letzten Überreste abgelöscht und abtransportiert worden sind. Durch die lange Einsatzdauer wurde durch den Betrieb für Abfallwirtschaft die Verpflegung der Kameraden mit Getränken und belegten Brötchen übernommen.

            Text & Fotos : Benjamin Koschmieder, Stadtpressewart Nienburg

             

            sonstige Informationen

            Einsatzbilder

             

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